Weihnachtsmenü 2016

Hallo…, da bin ich wieder… 🙂 Nach dem HausVERkauf, Hauskauf, und der Haus-Renovierung (die noch immer nicht ganz abgeschlossen ist) ist nun schon wieder Weihnachten. In letzter Zeit war ziemlich viel los bei uns, und obwohl ich natürlich das ein oder andere Mal gekocht habe, leider schon ganz lange nicht mehr gebacken, war nie ein Rezept dabei das es verdient hätte in meine kleine Rezepte-Sammlung aufgenommen zu werden. Und wenn doch, hätte ich sowieso weder die Zeit noch die Nerven gehabt, mich an den PC zu setzten und einen anständigen Bericht zu verfassen…

Seit einiger Zeit ist nun, pünktlich zu Weihnachten, meine neue Liebe fertig gestellt:

Die Küche:

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Es macht herrlich doll Spaß in der neuen Küche zu kochen, und sogar ein einfaches Omelett (das Erste was ich auf dem neuen Herd gemacht habe) wird zu einem spannenden Ereignis… 😉 Ich habe jetzt ungefähr 15 Jahre auf einem Keramik Kochfeld gekocht. In der neuen Küche haben wir uns aber für einen Gasherd entschieden. Ich bin begeistert!!! Und da ich vorhabe wieder richtig viel zu backen, wenn alles wieder seinen gewohnten Gang nimmt,  habe ich mir auch etwas Luxus gegönnt: In Form von SMEG Backöfen, einmal normal und einmal mit Mikrowellen Kombination… Ich bin noch viel mehr begeistert!!! 🙂

Dieses Jahr hatte nicht nur mein Urlaub im Dezember Premiere, sondern auch noch dass ich an Heiligabend nicht arbeiten muss. Also wird ein (wie mir scheint) anständiges Menü gezaubert, das dann auch in die Sammlung rein darf. Zutaten sind jeweils für 4 Personen.

Die Vorspeise:

Ziegenkäse im Speckmantel auf Feldsalat mit Feigen-Honig-Dressing

Ich habe immer einen riesen Bogen um Ziegenkäse gemacht, bis eine liebe Freundin mir vorschlug doch mal eine milde Sorte davon zu probieren. Seither liebe ich Ziegenkäse! Und in Kombination mit dem süß-sauren Dressing auf dem Feldsalat, eingewickelt in Speckscheiben auch noch eine schnell gemachte und einfache Vorspeise die wirklich super lecker schmeckt.

Das Dressing: 

  • 3 EL hellen Balsamico Essig
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 TL Honig
  • 2 TL Senf
  • 1 Feige
  • Salz und Pfeffer

Das Fruchtfleisch aus der Feige mit den restlichen Zutaten in einem hohen Behälter mit dem Stabmixer kurz mixen. Jeweils eine handvoll Feldsalat auf einen Teller geben, 2 EL von dem Dressing darüber verteilen. Die Speckscheiben teilen und den Ziegenkäse quer darin einwickeln. Von jeder Seite eine Minute stark anbraten und auf den Salat betten. Damit noch etwas Farbe auf den Teller kommt habe ich jeweils 2 Cocktail Tomaten halbiert dazu gegeben.

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Der Hauptgang:

Filet Wellington mit Kartoffel-Selleriepürée, Rosenkohl und Rotwein-Schalotten Sauce

Das Rezept für das Filet Wellington habe ich von dieser Seite da ich erstens Schweinefilet super gerne mag und zweitens mir die Idee von kleinen einzelnen Päckchen besser gefällt als ein großes, das dann am Tisch aufgeschnitten wird.

Filet Wellington:

  • je 2 Scheiben Blätterteig
  • je 150 g Schweinefilet
  • 500 gr Champignons
  • 5 Schalotten
  • 1 Bund frische Petersilie
  • Salz, Pfeffer und etwas Milch

Die Filets putzen, trocken tupfen und mit Salz und Pfeffer würzen. In etwas Kokosöl von jeder Seite stark anbraten und beiseite stellen. Die Schalotten und die Champignons klein würfeln, die Petersilie fein hacken. Die Schalotten und die Champignons im Bratenfett vom Fleisch braten bis das ganze Wasser von dem Champignons verdampft ist. Zum Schluss die Petersilie dazu geben, kurz mit braten und mit Salz und Pfeffer würzen. Die Mischung abkühlen lassen. Den Ofen auf 200° Ober- und Unterhitze vorheizen.

Für die Päckchen zuerst etwas Füllung auf den Teig geben, die Filets drauf betten, mit Füllung belegen und mit dem Blätterteig einwickeln. Mit etwas Milch bestreichen und für 25 Minuten in den Ofen schieben.

Als Beilag gab es Rosenkohl angebraten mit Speckwürfel, und einen Kartoffel-Sellerie-Püree. Das Rezept für das Püree habe ich etwas abgewandelt von der Seite essen und trinken. Im Rezept wird verständlicher Weise Muskatnuss verwendet. Normalerweise habe ich immer Muskatnuss vorrätig… Nun diesmal leider nicht, weshalb ich einen Mix aus Kardamom, Kümmel und Zimt zu meinem Püree gegeben hab.

Das Püree:

  • 1,5 kg Kartoffel
  • 500 g Knollensellerie
  • Salz
  • 200 ml Sahne
  • 200 ml Milch
  • 50 g Butter
  • Kardamom, Kümmel, Zimt

Kartoffeln und Sellerie würfeln und in Salzwasser kochen, abgießen und kurz ausdampfen lassen. Sahne, Milch und Butter aufkochen, zu den Kartoffeln und dem Sellerie geben. Gewürze dazu und alles zusammen zu Püree stampfen.

 

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Die Nachspeise:

Hmmm, also für die Nachspeise fehlt mir eine Name…. ich habe einfach zwei meiner liebsten Nachspeisen vereint… und es war… naja, sagen wir mal die Gäste waren begeistert… 😉

Der erste Boden kommt meinem Kalenderkuchen , diesmal habe ich aber gemahlene Mandeln benutzt OHNE Schale, da wird die Dacquoise noch besser! Der Rest kommt von dem Merveilleux. Für die Creme habe ich anstatt 20 gr Zucker nur 10 gr Zucker verwendet und deshalb 4 cl Honig-Rum dazu gegeben. Da ich beim Dessert genau wie bei der Vorspeise diesmal lieber einzelne Stückchen wollte als ein großes Teil das angeschnitten wird, habe ich die Meringue anstatt als 15 cm Teller kleiner gespritzt. Die Dacquoise habe ich ausgestochen, Creme drauf, mit Himbeeren belegt, die Meringue drauf, nochmals mit Creme bestrichen und mit einer Himbeere geschmückt. Zum Schluss noch mit etwas Kakao bestreut und fertig war das Teil.

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Sieht ja eher aus wie ein Pilz als irgend etwas weihnachtliches… Kommt daher dass ich die Meringue etwas zu groß gemacht habe. Ich war überzeugt davon dass die sich nach dem Backen etwas zusammen ziehen… Aber egal, es hat geschmeckt, und ich glaube das ist alles was zählt 😉

In diesem Sinne wünsche ich frohe Weihnachten 🙂

Und Allen die meinem Blog noch immer folgen obwohl ich seit sehr langer Zeit nichts von mir hören ließ sage ich jetzt hier mal vielen Dank! Ich wollte ja eigentlich nur eine Sammlung von meinen Rezepten und meinen kreativen Ideen, dass überhaupt jemand „mir folgen“ würde hätte ich nie erwartet… Und wenn ich irgendwo mal lese „ich hab nur 500 Follower“ oder so ähnlich, denke ich mir immer „Wie bitte…?“ Ich wäre bei meinem Ersten fast ausgeflippt vor Freude und bin nun mit meinen 37 sowas von zufrieden…, weil ich nie mit einem Einzigen gerechnet habe… Also nochmal vielen lieben Dank!! 🙂

 

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6 Kommentare Gib deinen ab

  1. Jessie sagt:

    Schön, dass du wieder da bist! Ja, so Renovierungsarbeiten sind mit einer Menge Arbeit verbunden 😀 Bei mir waren im Sommer auch Küche, Bad und Flur mit Durchbruch, neu verputzen und allem drum und dran an der Reihe. Aber die Arbeit hat sich bei dir auch definitiv gelohnt – deine Küche ist ein Traum! Und das Essen sieht auch wieder so lecker aus.. 🙂
    Liebe Grüße, Jessie

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    1. Hi Jessie, vielen Dank 😉 Jetzt muss ich mich mal dran machen alles zu durchstöbern was ich verpasst habe 😉
      Liebe Grüsse 🙂

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      1. Jessie sagt:

        Na da gibt es doch echt schlimmere Aufgaben 😉

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      2. Hehe, da stimme ich Dir zu 😉

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  2. Kleines Quota sagt:

    Eine tolle Küche hast Du da! Ich kann die Begeisterung verstehen. Und bei der Sache mit den Followern sprichst Du mir aus dem Herzen. Ich greife mir immer erstaunt an den Kopf wenn ich die Zugriffe auf meine Seite sehe…auch wenn „die großen“ Blogger wahrscheinlich nur müde lächeln würden. Schon verrückt. Liebe Grüße!

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    1. Vielen Dank 😉 und liebe Grüsse auch an Dich 😉

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