Die Auszeit: Mein Aufenthalt im Fachklinikum Borkum

Ich weiß eigentlich gar nicht wie oder wo ich anfangen soll… Hier soll es ja ums Backen und Nähen gehen… aber irgendwie liegt es mir am Herzen meine Erfahrung von der Insel und dem Fachklinikum Borkum weiter zu geben.

Seit ich denken kann habe ich es mit Neurodermitis zu tun. Manchmal mehr, manchmal weniger, mal steh ich drüber, mal treibt es mich fast in den Wahnsinn. Und manchmal macht es mich richtig krank…. Eigentlich bin ich eine echte Frohnatur, lache gerne und viel, bin eigentlich immer glücklich, eher optimistisch, nie pessimistisch, aber was es diesmal mit mir machte war doch schon ziemlich heftig… Ohne jetzt zu sehr auf Details einzugehen beschreibe ich es mal so: Mein Gehirn blieb irgendwann irgendwie auf „Funktionieren“ hängen. Ich machte einfach weiter, im gewohnten Rhythmus, und ständig dieser Gedanke: „Reiß dich zusammen!! Wie viele Menschen gibt es die viel schlimmer dran sind als du!!“ obwohl ich fast nicht mehr schlief, fast nur noch kratzte, immer weniger lachte, immer mehr heulte… Aber es muss halt eben immer weiter gehen. Bis man dann so am Ende ist dass man von der Vorgesetzten nach Hause geschickt wird, weil die nicht mehr mit ansehen möchte wie man sich quält…Und so kommt es dass, durch ein sehr starkes Engagement meines Hautarztes, ich mich nun hier in dieser Klinik befinde.

Die Überfahrt

Da es das erste Mal überhaupt ist dass ich irgendwo ganz alleine hin soll, haben mein Mann und ich uns entschieden dass er mich zum Außenhafen Emden fährt und ich ab da den Katamaran nach Borkum nehme. Normalerweise planen wir auch immer genug Zeit ein, man weiß ja nie was unterwegs mal so vorkommen kann. Nach ungefähr 570 km kamen wir also gut zwei Stunden vor Abfahrt des Katamarans in Emden an und hatten dadurch dann auch noch Zeit eine Kleinigkeit zu frühstücken und uns zu verabschieden…😖😞


Oh wie schrecklich… Fast 25 Jahre hängen wir aufeinander und auf einmal geh ich für mindestens drei Wochen weg… Ganz komisches Gefühl…

Auf einmal geht dann die Tür von der Halle auf und die Wartenden werden aufgefordert den Katamaran zu besteigen… Nachdem ich mich von meinem Göttergatten verabschiedet habe, kommt dann auch schon dieses mulmige Gefühl… Ich darf nicht seekrank werden!! An Bord angekommen gibt man seinen Koffer ab und sucht sich einen Sitzplatz. Also ich war nicht ganz vorne, aber dadurch dass ich trotzdem vorne zum Fenster rausschauen konnte, wurde es mir komischerweise gar nicht schlecht… Ich konnte sogar kurz nach draussen gehen und die Wellen beobachten ☺️


Aber vielleicht war das auch nur die Nebenwirkung der aufgewühlten Gefühle… Naja, wenigstens bis dass der Kapitän zu uns sprach. Es war etwas stürmisch und daher hoher Wellengang, deshalb wurden wir aufgefordert nicht unnötig hin und her zu laufen,denn es könnte etwas holprig werden😱 Dieses „Holprig“ dauerte nicht wirklich lange…, das kam mir nur so vor und als wir dann anlegten war ich heilfroh an die frische Luft zu kommen, denn da machte sich doch tatsächlich mein Magen bemerkbar…😖

Aber weiter gehts, die Kleinbahn wartet schon. Ich folge einfach mal der Menge, steige in eine süße kleine Eisenbahn und lass mich nach Borkum-City fahren. Die 7,5 km lange Strecke wird mit der Höchstgeschwindigkeit von 50 km/Std hinter sich gebracht. Ich bin hin und weg und weiß nicht wo ich zuerst hingucken soll, aber was ich sehe gefällt mir schon ziemlich gut. Während der Fahrt nehme ich mir nochmal die Wegbeschreibung vor, die ich mit den Papieren der Klinik bekommen habe, und studiere wo ich hin muss wenn ich ausgestiegen bin.

Die Wegbeschreibung ist Idiotensicher! Da kann man sich nicht verlaufen! Perfekt erklärt finde ich alle Anhaltspunkte und kämpfe mich die Strandstraße gegen einen sehr kräftigen hartnäckigen Wind hoch. Also echt der war anstrengend! Meine erste extrem sportliche Aktion auf Borkum😉



In der Jann-Berghausstraße angekommen bin ich erstmal platt!!! Ja, von der Anstrengung auch, aber ich bin so überwältigt von dem Anblick dass ich die Anstrengung sofort vergessen habe! Der Strand, die See…, ich fliege fast weg aber es ist so schön… Und dann dreh ich mich um zur Klinik und mir stockt schon wieder der Atem! DAS soll die Klinik sein? Ein wunderschönes Gebäude das perfekt auf diese Strandpromenade passt und ich soll hier mindestens drei Wochen verbringen? Fast vergesse ich wieso ich hier bin… Es ist wirklich ein wundervoller Anblick…

Die Klinik


Dann stehe ich am Haupteingang und lese: Tür wegen starkem Wind geschlossen, nehmen sie den Eingang im Eltern-Kind-Haus! 😀 Also wieder die Straße runter, diesmal muss ich aufpassen dass ich nicht fliege, denn der Rückenwind treibt mich mächtig an!! Die Straße runter hat man dann einen tollen Bilck auf den Leuchtturm.

An der Rezeption erwartet mich ein freundlicher Empfang. Die Dame ist nett und erklärt das Wie und Was der Klinik und dann den Weg zum Haupthaus in dem ich mein Zimmer auf der dritten Etage habe. Auf dem Gang bekomme ich das Wort „Hotel“ einfach nicht aus dem Kopf… Hier sieht es irgendwie nicht nach Klinik sondern eher nach Hotel aus…, was sich zusätzlich positiv auf mein Gemüt auswirkt.

Ich schließe das Zimmer auf und dann denke ich, ja ok, jetzt kommen wir einer Klinik schon näher. und doch gefällt es mir zu sehr als es einfach als normales Klinikzimmer abzutun. Also in den A-Z Hinweisen steht dass man auf dem ganzen Klinikgelände und im Gebäude keine Fotos machen darf. Obwohl mir das ganz besonders schwer fàllt, halte ich mich daran, sonst wäre es jetzt einfach, ich würde einfach ein Foto vom Zimmer hinklatschen. Ich kann nur sagen, das Zimmer ist sehr geräumig, einfach aber nett eingerichtet, und jetzt kommts: wenn ich aus dem Fenster gucke Sehe. Ich. Den. Leuchtturm!!!!😱😱😁😀😀👍👍👍👍


Also wie wenn sie’s gewußt hätten!! Ich sage dem Leuchturm morgens als erstes „Guten Morgen“ und abends als letztes „Gute Nacht“. Ich LIEBE Leuchttürme!!

Der Aufenthalt

Die erste Nacht war naja… wie zu Hause… Durch Kratzattacken wurde ich wach gehalten wie eben immer in letzter Zeit. Am Morgen kam das Zimmermädchen, erkannte gleich aus welchem Grund ich in der Klinik bin und sagte , sie würde mir jeden Tag frische Wäsche dahin legen, das wäre gar kein Problem. Fand ich schon mal sehr nett!! Auch die Frage nach einem zusätzlichen Kissen wurde prompt erledigt! Und ab dem zweiten Tag hatte ich alles doppelt: 2 Badetücher und 2 Handtücher👍👍 Super Service👍👍

Im Esssaal wartete ein grantiger alter Herr auf die Neuankömmlinge. Da ich an der  Rezeption einen Zettel bekommen habe auf dem die Essenszeiten und die Tischnummer stehen, ging ich zu ihm, begrüßte ihn und sagte: ich habe Tischnummer 26. Auf die Begrüßung bekam ich keine Antwort, aber er schnauzte mich an ich soll ihm meinen Namen sagen und nicht die Tischnummer….🙄🙄 Naja, ist nicht so schlimm, denn das ist wirklich in der ganzen Klinik der Einzige der nicht nett ist! Die Essenszeiten sind fest eingeteilt. Ich bin in der „ersten Schicht“ gelandet was bedeutet:

  • morgens 7:30
  • mittags 11:45
  • abends 17:30

Also vor allem die Zeit zum Mittagessen ist am Anfang sehr gewöhnungsbedürftig! Aber spätestens nach der ersten Woche bekommt man pünktlich um 11:30 ein Ziehen im Bauch das einem sagt: Essenszeit!!😉 Und dazu habe ich noch mächtig Glück, denn meine Tischnachbaren (wir sind insgesamt zu 6) sind super nett. Von einem Nachbartisch kam sogar einmal die Bemerkung wir seien „ein lustiger Tisch an dem immer gelacht wird“!😊

Das Frühstücks Buffet war ziemlich reichlich bestückt. Verschiedene Käse- und Wurstsorten, Marmelade, Honig, Joghurt, Quark, Frischkäse, Müsli… dazu eine riesen Auswahl an verschiedenen Broten. Da ich ja seit einiger Zeit komplett auf Kuhmilch verzichte, aber nicht auf das Müsli verzichten wollte, habe ich gleich am Anfang gefragt ob ich anstatt Kuhmilch auch Hafermilch bekommen könne. Kein Problem, ab da stand jeden Morgen ein kleines Kännchen mit meinem Namen auf dem Tisch! Einfach Klasse!

Zum Mittags Buffet gab es jeweils immer die Auswahl zwischen zwei verschiedenen Menüs. Zudem konnte man sich zu einer speziellen Ernährung anmelden: vegetarisch, Reduktionskost… Ab dem zweiten Tag (nachdem ich den ersten Termin mit der Dermatologin hatte) bekam ich histaminarme Kost. Also ich habe mich da voll auf die Köche verlassen… denn das ist für mich tatsächlich ein Buch mit sieben Siegeln, ich wurde daraus nicht schlau… Ich habe mir extra dieses Buch gekauft, es hat leckere Rezepte, aber verstehen tue ich dieses Histamin noch immer nicht… Klar, es gibt histaminreiche und histaminarme Lebensmittel, auch setzt der Körper eigenes Histamin frei…, aber wieso gibt es extra zubereiteten Rotkohl ohne Apfel, dann ein paar Tage später Lauchgemüse mit Apfel… Ich war auch bei der Ernährungsberaterin, und in einem Vortrag über dieses Histamin. Leider muss ich sagen dass ich genau so schlau bin wie vorher…

Abends gab es dann wieder Brötchen, Wurst und Käse, und verschieden Salate, wie zum Beispiel Nudelsalat, Kartoffelsalat. Manchmal gab es auch Eintopf der vom Mittagessen übrig geblieben ist. Also verhungert ist man da nicht! Es gab immer reichlich und für jeden Geschmack etwas!

Beim erstem Termin mit der Ärztin (sehr sehr nette Dame) wurde mir dann mal richtig bewusst wie schlecht es um meine Haut steht… Sie untersuchte mich genau, fotografierte meinen Körper und dann kam die Behandlung dran:

Damit der Körper erst mal wieder zur Ruhe kommen kann habe ich mal einen Kortisonschuß bekommen, soll heißen Kortison in Tablettenform (5-4-3-2-1-1/2 Tabletten pro Tag) dazu dann noch ein Antihistaminikum mit beruhigendem Effekt damit ich Nachts auch mal wieder schlafen kann. Und dann natürlich auch Pflegecremes weil meine Haut natürlich sowas von komplett ausgetrocknet war und dann noch eine Kortisoncreme, mit der ich abends „fett-feuchte Verbände“ angelegt bekam. Das habe ich vorher noch nicht gekannt, aber das hat der Haut richtig gut getan. Zuerst wird die Haut eingecremt, dann kommen feuchte Verbände drauf und darauf trockene Verbände. Das Ganze sollte dann für zwei Stunden verbunden bleiben. Das hat einen angenehm kühlenden Effekt zusätzlich bleibt die Creme länger auf der Haut und zieht nicht so schnell ein was die Heilung der Haut etwas beschleunigt.

Die Anwendungen sind auch ganz interessant:

  • Süß- und Meerwasser Badewanne (hat die beiden ersten Male teuflisch gebrannt…)
  • UVA Bestrahlung
  • Meerwasserinhalation
  • Autogenes Training
  • Rückenfit und Wirbelsäulengymnastik
  • Pilates
  • Nordic Walking am Strand
  • Diverse Vorträge bei denen man sehr viel über seine Krankheit erfährt
  • und dazu noch psychologische Unterstützung (war sehr wichtig!! Ob man es nun glaubt oder nicht, die Psyche spielt eine sehr große Rolle wenn es um Hautkrankheiten geht!!!)

Also volles Programm! Aber das ist auch gut so! Dafür bin ich auf der Insel! Also ich nehme mal stark an dass es durch diesen Kortisonschub war dass meine Haut ziemlich gut auf die ganze Behandlung ansprach. Verschiedene Mit-Patienten bestätigten mir das, da sie mir sagten dass man meiner Haut „zusehen kann wie sie heilt“!! Ich muss aber auch sagen dass ich mich wirklich sehr gut hier auf der Insel fühle! Die Luft ist sowas von …. rein…, anders kann man gar nicht sagen. Mein erstes Wochenende ging komplett im Regen unter, aber sogar im Regen ist es hier wunderschön!!

So oft ich kann, gehe ich spazieren, atme frische Meerluft ein, lasse die Seele baumeln und die Gedanken schweifen wohin sie wollen. Die Insel ist einfach toll. Einfach „der schönste Sandhaufen auf Erden“.

Borkum Dünen

Man kann kilometerweit spazieren ohne einer Menschenseele zu begegnen, vor allem wenn es regnet, oder man kann im Städtchen einen Einkaufsbummel machen. Beim Inselbäcker Nabrotzky gibt es guten Kaffee und sowas von leckerem Butterkuchen!!!😋


In Oma’s Teestübchen gibt es sündhaft leckere Windbeutel und eine riesige Auswahl an Tees! Wenn man mal auf der Insel ist, ist ein Besuch in Oma’s Teestübchen absolute Pflicht!!!

Das Heimatmuseum ist niedlich klein, aber es gibt viel Interessantes über die Insel und über die Walfängerei zu sehen.

Das alte Köhler Strandhotel ist heute das Fachklinikum Borkum
Der Leuchtturm gibt einem bei klarem Wetter einen fantastischen Blick über die ganze Insel. Ich muss dazu sagen dass ich echt ziemlich stolz auf mich bin!! Trotz meiner Höhenangst habe ich mich getraut da rauf zu steigen!! Ja!!👍💪 Und nachdem ich ungefähr fünf Minuten mit dem Rücken an der Wand geklebt habe, habe ich mich dann auch getraut einmal ganz rum zu gehen und verschiedene Fotos zu machen😁 Und mehr als einmal habe ich mich selbst verflucht weil ich nur das iPhone dabei hatte und nicht meine Kamera 😕😕 Aber anders rum ist das ein guter Grund um nochmal hierhin zu kommen 😉

Blick vom Leutturm aus auf das Fachklinikum Borkum direkt an der Strandpromenade
Also ob man von der Klinik aus nach rechts….

Borkum Dünen

… oder nach links…

Borkum Wellenbrecher

…geht, die Insel ist einfach super schön!! Sie wird nicht umsonst „der schönste Sandhaufen der Welt“ genannt.

Eine Wattwanderung…

Wattwanderung Borkum

…zu der Seehundbank… (Niemals nie nicht die Grenze überschreiten zum Schutz der Seehunde!!! sagte der Direktor der Klinik bei der Einführung)

Seehundbank Borkum

…tut nicht nur den Füßen gut😉

Und jetzt mal abgesehen von der Schönheit der Insel, der Ruhe beim Wandern, der frischen Luft, des angenehmen Hochseeklimas, den wunderschönen Sonnenuntergängen..

Borkum Sonnenuntergang

… der Aufenthalt im Fachklinikum Borkum war für mich einfach ein Glückstreffer. Insgesamt war ich nun vier Wochen auf Borkum. Natürlich durch das allergikerfreundliche Klima aber auch durch das Wissen der Dermatologen vor Ort und der Zusammenarbeit mit sehr freundlichem Personal (vor allem in der Bäderabteilung und in der Diagnostik) hat mir diese Kur sowas von gut getan!!! Ich bin zu Hause, habe keine Angst mehr abends in mein Bett zu steigen, weil ich wieder schlafen kann ohne von einer Kratzattacke in die nächste zu rutschen… Ich habe nicht mehr diesen Zwang die Bettwäsche jeden Tag zu waschen weil ein gefühltes Kilogramm Hautfetzen auf dem Laken liegt und alles blutverschmiert ist. Ich fühle mich wieder gut!!! Ich habe mein Lachen wieder gefunden… und kann nur jedem der an Neurodermitis leidet die Klinik wärmstens empfehlen!!!

So, und zu guter Letzt zeige ich dann auch einen Teil des Grundes weshalb ich in diesem Fachklinikum war… (Vorher-Nachher Bilder)Für Alle die mit Neurodermitis vertraut sind ist dies hier nichts Neues. Für Alle anderen könnte es etwas … befremdlich … sein. Wohl gemerkt, ich zeige hier nur einen Teil… Zum Schluss konnte ich mich nicht mehr ohne Schmerzen bewegen weil der ganze Körper betroffen war…

Nun liegt es an mir wie lange dieser Zustand anhält. Ich muss austesten welche Lebensmittel wirklich schlecht für mich sind und diese dann vermeiden. Ich werde regelmäßig mein autogenes Training und meine progressive Muskelentspannung, damit ich nicht vom Stress überrollt werde und werde einfach mehr auf meinen Körper hören!! Die Gesundheit muss einfach an erster Stelle stehen!!!

 

 

 

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8 Kommentare Gib deinen ab

  1. bitzelchen sagt:

    Moien Tessy, ech kann gutt novollzeihen wéi ët dir mat der Neurodermitis geet! Eent vun mengen Kanner huet säit Puppelchen ëmmer erem mat esou Schüben ze kämpfen, ët as nët einfach wann een gesäit daat een esou leid an et kann een nët wierklëch hëllefen! Ech wënschen dir ganz vill Courage an hoffen daat däin Openthalt op Borkum dir elo fir déi Wanterméint ewéineg Besserung brengt.
    Ganz léif Gréiss. Vicky

    Gefällt 1 Person

    1. Merci villmols Vicky. Bei mär huet et ugefaang wei ech 6 Meint aal war… Mee ech kann dei Klinik wiirklecn empfehlen!! An all dei Leit dei ech do mat Neurodermitis kenne geleiert hun, waren all deck zefridden do🙂

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  2. Moien Tessy,
    Ich finde es toll, dass du so offen, so mutig und so schön darüber geschrieben hast. Mir persönlich war die Krankheit bis heute eher nicht bekannt bzw glaubte ich zu wissen, dass es eine Hautkrankheit ist und dass Menschen mit Neurodermitis halt nur eine „empfindliche“ Haut haben. Das es so schlimm sein kann, war mir nicht bewusst. Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Kraft und Mut und dass du sehr bald herausfindest, was dir besonders gut tut.
    All Gutts, Marie

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    1. Merci villmols Marie

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  3. schurrmurr sagt:

    Hallo Tessy, sehr mutiger und interessanter Bericht. Hatte früher auch mit Neurodermitis zu tun aber nicht so schlimm. In unserer Familie ist es die Schuppenflechte, die plagt.
    Kenne auch eine Frau, die oft Kortison bekommt.
    Kennst Du Alepposeife? Soll auch gegen Neurodermitis helfen…benutze sie schon eine Weile.
    LG schurrmurr

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    1. Hallo schurrmurr, vielen Dank für dein feedback. Also es hat etwas gedauert bis ich mich traute den Bericht tatsächlich zu veröffentlichen… Meine beste Freundin hat Schuppenflechte, ich weiß dass das auch nicht immer angenehm ist…
      Aleposeife kenne ich, kann ich aber nur in Zeiten ohne Schub verwenden. In der Klinik hab ich das Excipial Mandelöl fürs Bad kennen gelernt, und da es mir im Moment besser geht verwende ich ein Duschgel von Kneipp mit Mandelmilch und Mandelöl. Aber nur einmal die Woche. Eigentlich mache ich mich auf der Arbeit nicht wirklich schmutzig, weshalb abbrausen mit klarem Wasser genügt, denn zuviel Seife ist ja nicht wirklich gut… Und für danach habe ich eine angerührte Creme mit Korianderöl. Die ist etwas fettig aber seit langem eine Creme die mir wirklich gut tut.
      Liebe Grüße
      Tessy

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  4. anke74 sagt:

    Hallo meine Beste,

    Danke das du diesen Beitrag veröffentlicht hast. Ich drücke dich ganz fest.

    Dein Püppi

    Gefällt 1 Person

    1. Ich danke dir für deine jahrelange Unterstützung, meine Allerbeste😘😘

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