diy Erdnussbutter oder peanut butter nach eigenem Geschmack

Ich kann mich dunkel daran erinnern dass ich vor ganz langer Zeit einmal Erdnussbutter gekauft habe. Das war ein ganz schrecklich salziges Etwas das mir gar nicht geschmeckt hat. Wahrscheinlich habe ich damals einfach nur die falsche Marke erwischt und das Thema Erdnussbutter war für mich gegessen! Das war absolut nicht mein Fall! Da ich aber in letzter Zeit so viele interessante Rezepte sehe mit Erdnussbutter, dachte ich mir dass ich mir die jetzt einfach mal selber mache, dann kann ich soviel oder sowenig Salz dazugeben wie ich möchte. Und als ich dann auch noch im Internet las dass das super einfach sei (Erdnüsse fein mahlen bis Erdnussbutter entsteht und das in ganzen 4 Minuten) war ich überzeugt dass ich das einfach mal probieren muss 😊

Nun, ganz so einfach war es dann doch nicht. Es war jetzt nicht die super knifflige Arbeit, aber so ganz allein nur die Erdnüsse pürieren, so einfach geht es nicht, und schon gar nicht in 4 Minuten…

 

zuerst wird geschält…

Schon alleine das Schälen dauerte ungefähr eine viertel Stunde… 😉 für 250 g

 

… Nüsse in den Mixer und zuerst eine kleine Prise Salz dazu…

 

 

… nach ungefähr 10-mal auf die Pulse Taste drücken…
Erdnussbutter
… und irgendwie wird es immer krümeliger…
Erdnussbutter
… und gar nicht cremiger….
Erdnussbutter
… bis ich einen EL Ahornsirup und 2 EL geschmolzenes Kokosöl zugebe…
Erdnussbutter
…und zum Schluss nochmal 2 EL geschmolzenes Kokosöl und die Konsistenz ist perfekt 🙂

Also hier nochmal die Zutaten die ich schlussendlich verwendet habe:

  • 250 g Erdnüsse (ohne Schale)
  • eine Prise Salz (nach gewünschter Salzigkeit)
  • 1 EL Ahornsirup (nach gewünschter Süße)
  • 4 EL geschmolzenes Kokosöl

 

Und dann drauflos mixen bis zur gewünschten Konsistenz 😉

Erdnussbutter - Peanutbutter
Passt perfekt in mein vorbereitetes Glas und wandert jetzt in den Kühlschrank.
erdnussbutter - peanutbutter
Eigentlich war die Erdnussbutter als Zutat in Backrezepten gedacht… Wie man sieht kam sie aber so gut an dass das Glas nach drei Tagen so aussah… 😛

Nach weiterem stöbern im Internet habe ich dann auch herausgefunden wieso es bei mir nicht in vier Minuten geklappt hat: Natürlich kann man die Nüsse wie ich es gemacht habe roh verwenden. Wenn man aber einen intensiveren Erdnuss Geschmack haben möchte, röstet man die Nüsse vorher bei 200° für ungefähr 10 Minuten. Das bewirkt dann auch dass die Öle die die Nüsse enthalten schneller freigesetzt werden. Da mein Glas ja schon verputzt wurde ehe ich überhaupt etwas damit backen konnte, habe ich ja nun einen Grund das auch zu testen 😉

Wünsche leckeres Nüsse-Hacken 😉

 

 

 

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